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Kreuzschifffahrt und Umweltschutz Kreuzfahrten: Ohne intakte Umwelt kein wirtschaftlicher Erfolg
Im
Zuge der Gleichberechtigung hier nun die Pressemeldung des VDR (Verband
deutscher Reeder). Bitte bedenken Sie das der VDR sowie der Nabu
jeweils eine reine Interessenvertretung ist und die Lobbyarbeit
entsprechend ausfällt. Diese Meldung erschien heute als indirekte
Antwort der Reeder. Die Wahrheit wird letztendlich in der Mitte
liegen…
die offizielle Meldung:
Moderne
Kreuzfahrtschiffe gehören zu den saubersten Schiffen weltweit.
Deutsche Reedereien betreiben eine Flotte nach den technisch höchsten
Maßstäben. Der Umweltschutz genießt bei diesen Reedereien neben dem
erstklassigen Gästekomfort höchste Priorität: Nachhaltiges Handeln ist
für deutsche Kreuzfahrtreedereien eine maßgebende Frage des
Unternehmenserfolgs.
So
dokumentiert beispielsweise die Reederei AIDA Cruises mit ihrer jungen
und modernen Flotte seit 2007 in ihrem jährlichen
Nachhaltigkeitsbericht die Maßnahmen, die zu einem verantwortungsvollen
Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen. Mit einer Vielzahl
von Maßnahmen verbessert die Reederei – ebenso wie andere
Kreuzfahrtreedereien – Jahr für Jahr die Schiffseffizienz: Optimiertes
Rumpfdesign, reibungsarme Unterwasserstriche und intelligente
Motorentechnologie sichern sinkenden Energiebedarf und damit weniger
Emissionen. Das Umweltengagement geht jedoch weit darüber hinaus.
Abwasseraufbereitung an Bord, aufwendige Mülltrennung,
Energiesparlampen für den Hotelbetrieb an Bord, Test mit
Brennstoffzellen, möglicher Flüssiggaseinsatz als Brennstoff und viele
weitere Maßnahmen belegen dies.
Gerade
deutsche Kreuzfahrtreedereien wirken aktiv daran mit, weltweit die
Luftemissionen zu verringern. Seit 2007 sind in Nord- und Ostsee
grundsätzlich nur noch schwefelarme Brennstoffe erlaubt und in allen
europäischen Häfen wird seit 2010 ausschließlich Diesel mit einem Anteil
von nur noch 0,1% Schwefel verwendet. Die Schwefelemissionen gehen
dadurch um über 90 % zurück. Darüber hinaus haben sich deutsche
Kreuzfahrtschiffe schon heute darauf eingerichtet, an Liegeplätzen die
Energieversorgung über Landstrom zu erhalten. Nach Ansicht des VDR
kommen weitere Optionen zur Emissionssenkung in Betracht (siehe dazu
auch: http://www.reederverband.de/fileadmin/vdr/pdf/themen_und_positionen/18.12.09_Landstrom_Paper.pdf ).
Maßgebend
sind global gültige Regelungsrahmen. Mit Blick auf Schwefel- und
Stickoxidemissionen hat die UN-Seeschifffahrtsorganisation (IMO) bereits
2008 eine spürbare Absenkung der zulässigen Emissionsgrenzwerte bis
2020 beschlossen.
Deutsche
Kreuzfahrtschiffe, die in besonders sensiblen Gebieten wie der Arktis
und der Antarktis auf Expeditionskreuzfahrt unterwegs sind, haben als
freiwillige Selbstverpflichtung bereits seit Jahren erheblich saubereren
Treibstoff als vorgeschrieben verwendet.
Der
zuletzt geforderte Einbau von Rußpartikelfiltern ist bislang nicht
möglich, weil es solche Filter bislang nicht in Serienreife gibt. Die
Kreuzfahrtreedereien arbeiten selbst mit Hochdruck daran, den Einbau zu
ermöglichen.
Daten und Fakten:
Die
Kreuzfahrt ist nur mit einem sehr geringen Anteil am Schadstoffausstoß
von Schiffen beteiligt. Mit 513 Schiffen stellen Kreuzfahrtschiffe nur
0,52 Prozent der weitweiten zivilen Schifffahrtsflotte von rund 99.000
Schiffen (Quelle: NABU). Die größten Seeschiffe der Welt sind keine
Kreuzfahrtschiffe.
weitere Infos bekommen Sie unter www.reederverband.de
Diese und viele weitere News finden Sie unter kreuzfahrttester
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